Warum schwimmend verlegte Böden an Wänden und Türrahmen Spielraum brauchen
Ein schwimmend verlegter Boden liegt nicht fest mit dem Untergrund verbunden, sondern schwimmt auf der Trittschalldämmung. Dadurch kann er sich bei Temperaturwechseln und Feuchtigkeitsschwankungen ausdehnen und wieder zusammenziehen. Diese Bewegung ist völlig normal und muss bei der Verlegung berücksichtigt werden.
Was passiert, wenn der Boden keine Luft hat?
Wenn der Boden an Wänden, Türrahmen oder festen Bauteilen direkt anstößt, hat er keinen Raum zum Arbeiten. Die entstehende Spannung kann zu welligen Flächen, hochstehenden Kanten oder sogar Rissen führen. Aus diesem Grund wird rundherum ein kleiner Abstand gelassen, der später durch Sockelleisten oder Übergangsprofile verdeckt wird. Mehr dazu erklärt der Beitrag Dehnungsfuge am Rand erklären.
Besonders an Türrahmen wird dieser Abstand gerne übersehen, weil die Öffnung schmal wirkt. Auch dort muss der Boden aber frei bleiben, damit sich die Fläche ungehindert bewegen kann. Mit der richtigen Vorbereitung bleibt der Boden über Jahre stabil und eben.